Zattoo, ein Anbieter von TV-Streaming, veröffentlicht jedes Jahr eine Umfrage dazu, wie die Menschen in der Schweiz Fernsehen empfangen und schauen. Die Ausgabe 2026 erschien am 19. Mai 2026. Dieser Beitrag liest die Zahlen, zeigt, was sich seit 2025 bewegt hat, und sagt, wie weit man ihnen trauen kann (Stand: Oktober 2026).
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TV-Empfang in der Schweiz: was die Zahlen 2026 zeigen
Internet-TV ist der wichtigste Empfangsweg: 71 % der Haushalte empfangen das Fernsehen über das Internet. Davon nutzen 39 % IPTV eines Netzbetreibers und 32 % TV-Streamingdienste; beide Anteile blieben gegenüber 2025 stabil. Die klassischen Wege gaben nach: Kabel von 32 % auf 30 %, Satellit von 10 % auf 9 %.
Die Anteile ergeben zusammen mehr als 100 %, viele Haushalte nutzen also mehrere Wege gleichzeitig.
| Empfangsweg | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| IPTV eines Netzbetreibers | 39 % | stabil |
| TV-Streamingdienst | 32 % | stabil |
| Kabel | 30 % | 32 % |
| Satellit | 9 % | 10 % |
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So schaut die Schweiz fern: IPTV ist der wichtigste Weg
Gefragt nach dem hauptsächlichen Empfangsweg, nennen 37 % IPTV, nach 34 % im Jahr 2025. Es folgen TV-Streaming mit 29 % (30 %), Kabel mit 25 % (unverändert) und Satellit mit 4 % (3 %). Zusammengezählt sind die beiden Internetwege für 66 % der wichtigste Weg.
| Hauptsächlicher Empfangsweg | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| IPTV eines Netzbetreibers | 37 % | 34 % |
| TV-Streamingdienst | 29 % | 30 % |
| Kabel | 25 % | 25 % |
| Satellit | 4 % | 3 % |
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Warum manche noch nicht streamen
Die Mitteilung nennt auch, warum Menschen, die kein TV-Streaming nutzen, zögern. Die meisten Einwände verlieren an Gewicht, einer ist neu:
| Grund der Nichtnutzenden | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| Streaming ist zu teuer | 22 % | 27 % |
| Sorge um die Stabilität der Internetverbindung | 4 % | 10 % |
| Das klassische Fernsehen genügt | 31 % | 41 % |
| Zu viele Apps und Abos | 12 % | erstmals genannt |
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TV-Streaming-Statistik für die Schweiz: Inhalte und Bildschirme
Unter den Online-Videoangeboten wird YouTube am meisten genutzt (63 %, 2025: 65 %). Live-TV über das Internet bleibt bei 41 %, Video on Demand sank von 24 % auf 22 % und die Mediatheken der Sender von 22 % auf 21 %.
Der Smart-TV ist mit 58 % der beliebteste Bildschirm fürs TV-Streaming (2025: 53 %), klar vor Smartphone, Laptop und Tablet. Das passt zur Frage in Brauche ich eine TV-Box in der Schweiz?: Bei vielen Haushalten führt der Fernseher die App schon selbst aus.
| Gerät für TV-Streaming | 2026 | 2025 |
|---|---|---|
| Smart-TV | 58 % | 53 % |
| Smartphone | 43 % | 45 % |
| Laptop oder PC | 38 % | 39 % |
| Tablet | 24 % | 28 % |
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Kurzabos und Preisdruck
Streaming wird flexibler genutzt: 27 % schliessen ein Abo nur für begrenzte Zeit ab, etwa für eine Serie, einen Film oder einen Sportanlass (2025: 26 %). Auch der Preisdruck ist sichtbar: 19 % haben im letzten Jahr ein Streaming-Abo aus Kostengründen gekündigt (21 %). Von diesen wechselten 53 % zu einem günstigeren Dienst und 23 % zu einem kostenlosen.
29 % können sich vorstellen, innerhalb von zwölf Monaten den TV-Anbieter zu wechseln (31 %), und 82 % erwarten, in fünf Jahren noch Live-TV zu nutzen (81 %). Wer die Monatsrechnung im Blick behalten will, findet in TV-Kosten in der Schweiz pro Monat, wie man sie zusammenrechnet.
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So lesen Sie diese Zahlen
Vier Dinge sollten Sie beachten, bevor Sie eine solche Umfrage zitieren oder danach handeln:
- Wer sie veröffentlicht: Zattoo verkauft selbst einen TV-Streamingdienst und hat ein Interesse am Thema. Es sind die Umfrageergebnisse des Unternehmens, keine unabhängige Messung
- Was sie sind: Antworten zu Gewohnheiten, keine aufgezeichnete Nutzung. Die Ausgabe 2025 war eine Online-Umfrage von YouGov bei 1’021 Personen zwischen 16 und 69 Jahren, gewichtet für die Repräsentativität; der hier gelesene Text der Mitteilung 2026 nennt weder Stichprobe noch Fehlerbereich
- Kleine Bewegungen: Umfragewerte schwanken allein durch die Stichprobe um ein bis zwei Punkte. «Stabil» heisst also stabil, und aus 30 % gegenüber 29 % lässt sich keine Geschichte machen
- Verschiedene Grundlagen: Die Empfangsanteile 2026 gelten für Haushalte, die Zahlen zu Geräten, Abos und Kündigungen für Befragte oder für Nichtnutzende. Zattoos Mitteilung 2025 nannte für das Internet 61 % der Bevölkerung, ein anderes Mass als die 71 % der Haushalte 2026; lesen Sie 61 zu 71 also nicht als Wachstum
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Was das für Ihre Wahl bedeutet
Als Einordnung gedacht, nicht als Kaufempfehlung:
- Internet-TV ist die Regel, ein Netzbetreiber-Paket und ein Streamingdienst sind also beide gängig: Vergleichen Sie sie in Swisscom, Sunrise, Salt und Zattoo im Vergleich
- Probieren Sie die App auf Ihrem Smart-TV, bevor Sie eine Box kaufen: siehe Brauche ich eine TV-Box?
- Rechnen Sie die ganze Rechnung zusammen, einschliesslich der Abgabe, die jeder Haushalt zahlt: TV-Kosten pro Monat und die Radio- und TV-Abgabe
- Prüfen Sie die Mindestlaufzeit auf der Seite des Anbieters, bevor Sie unterschreiben, besonders wenn Sie Fernsehen nur für eine Saison wollen
- Seien Sie vorsichtig bei einem sehr günstigen Angebot mit Tausenden Sendern: IPTV-Betrug und Warnsignale
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Wie es weitergeht
Das Gesamtbild beginnt bei IPTV in der Schweiz: lizenzierte Anbieter im Vergleich. Haushalte mit mehr als einem Bildschirm lesen den zweiten Fernseher in der Schweiz.
FAQ
Häufige Fragen
Welcher Anteil der Schweizer Haushalte schaut Fernsehen über das Internet?
71 % laut Zattoos Umfrage 2026: 39 % per IPTV eines Netzbetreibers und 32 % über TV-Streamingdienste. Beide Anteile blieben gegenüber 2025 stabil.
Was ist der häufigste Hauptweg fürs Fernsehen in der Schweiz?
IPTV: 37 % der Befragten nennen es als Hauptweg (2025: 34 %), vor TV-Streaming mit 29 %, Kabel mit 25 % und Satellit mit 4 %.
Wird in der Schweiz noch Kabelfernsehen genutzt?
Ja. 30 % der Haushalte empfangen das Fernsehen noch per Kabel, nach 32 %, und 25 % nennen es ihren hauptsächlichen Empfangsweg.
Welches Gerät nutzen die Schweizer am meisten für TV-Streaming?
Den Smart-TV: 58 % der Befragten nutzen ihn dafür, vor dem Smartphone mit 43 %, dem Laptop oder PC mit 38 % und dem Tablet mit 24 %.
Wie viele kündigen ein Streaming-Abo aus Kostengründen?
19 % haben im letzten Jahr ein Streaming-Abo aus Kostengründen gekündigt. Von diesen wechselten 53 % zu einem günstigeren und 23 % zu einem kostenlosen Dienst.
Quellen
Weiterlesen
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